Die Stadt informiert die Medien regelmäßig über die Dinge, die in Kamen anstehen und passieren.
Die Stadt informiert die Medien regelmäßig über die Dinge, die in Kamen anstehen und passieren.
27.04.2026
Kamen. Anlässlich des 40. Jahrestages der Atomkatastrophe von Tschernobyl hatte der AWO-Stadtverband am Sonntag zur Mahnwache „Licht gegen das Vergessen“ in die Kamener Stadthalle eingeladen. Die Veranstaltung erinnerte an die folgenschwere Reaktorkatastrophe vom April 1986 und setzte zugleich ein Zeichen für Frieden, Solidarität und verantwortungsvolle Energiepolitik.
Die Mahnwache stand in diesem Jahr unter einem besonderen Vorzeichen: Vier Jahrzehnte nach der Katastrophe waren die Auswirkungen weiterhin spürbar. Rund 3.000 Quadratkilometer wurden radioaktiv verseucht, unzählige Menschen in der Ukraine, Belarus und weiteren Regionen litten noch immer unter den Folgen. Auch in Deutschland waren die Auswirkungen damals deutlich gewesen – radioaktive Wolken erreichten die Region, während die Bevölkerung zunächst unzureichend informiert wurde und große Verunsicherung herrschte.
Im Rahmen der Veranstaltung erinnerten Kamens Bürgermeisterin Elke Kappen und der Vorsitzende des AWO-Unterbezirks
Ruhr-Lippe-Ems, MdB Oliver Kaczmarek, daran, dass niemand auf eine Katastrophe dieses Ausmaßes vorbereitet gewesen war. Menschliche Fehler und technische Probleme hatten zu einer unkontrollierbaren Kettenreaktion mit verheerenden Folgen geführt. Die AWO-Kreisvorsitzende, MdL Silva Gosewinkel, hob in ihrem Grußwort die Bedeutung der Arbeit der AWO im Kontext der Betreuung benachteiligter Menschen, egal aus welchem Land diese stammen, hervor und Pfarrer Dr. Niklas Peuckmann stellte in seiner Andacht einen geistlichen Kontext zur damaligen Katastrophe her.
Das Gedenken an die Opfer und Betroffenen bleibt deshalb auch 40 Jahre später von großer Bedeutung. Gerade in einer Zeit, in der an vielen Stellen erneut über die Nutzung von Kernenergie nachgedacht wird, sollte die Mahnwache ein klares Signal senden. Der Ausstieg Deutschlands aus der Atomenergie wurde als richtige und nachhaltige Entscheidung hervorgehoben. Das Motto „Atomkraft? Nein danke!“ behält weiterhin seine Aktualität. Zugleich wurde die Notwendigkeit betont, erneuerbare und nachhaltige Energien konsequent weiter auszubauen – als Verantwortung gegenüber zukünftigen Generationen.
Auch die aktuelle politische Lage verlieh dem Gedenken zusätzliche Dringlichkeit. Seit über vier Jahren dauert der Krieg in der Ukraine an. Die Lage der Menschen bleibt weiterhin unsicher und belastend, zugleich bestehen aktuell wieder Sorgen um die Sicherheit von Kernkraftwerken in Krisengebieten. In Kamen haben zahlreiche Geflüchtete aus der Ukraine Aufnahme gefunden und bereichern das gesellschaftliche Leben – auch kulturell, zu hören bei musikalischen Beiträgen aus der Ukraine im Rahmen des Programms.
Besonders hervorgehoben wurde die große Solidarität der Bevölkerung: durch Spenden, die Bereitstellung von Wohnraum und ehrenamtliche Hilfe. Dieses Engagement stand für gelebte Demokratie und ein geeintes Europa.
Im Rahmen der Veranstaltung gedachte Bürgermeisterin Kappen zudem einem besonderen Menschen, der das Kamener Gedenken über Jahrzehnte entscheidend geprägt hat: Jürgen Schlegel, der im vergangenen Jahr am 12. August im Alter von 81 Jahren verstorben war. Als Organisator und unermüdlicher „Motor“ von „Ein Licht gegen das Vergessen“ hinterließ er eine große Lücke. Die Reaktorkatastrophe von Tschernobyl war für ihn zum Ausgangspunkt eines außergewöhnlichen ehrenamtlichen Engagements geworden. Über die AWO organisierte er Ferienfreizeiten für Kinder aus den verseuchten Gebieten, baute ein Netzwerk aus Kamener Gastfamilien auf und engagierte sich in der Kinderkrebshilfe. Mit großem Einsatz gewann er Unterstützerinnen und Unterstützer aus Wirtschaft und Gesellschaft und sammelte erhebliche Mittel für seine Projekte. Darüber hinaus hielt er mit der jährlichen Gedenkveranstaltung das Bewusstsein für die Gefahren der Atomenergie in der Bevölkerung wach. Sein Wirken war geprägt von Tatkraft, Mitmenschlichkeit und Optimismus. Zur Würdigung seines Engagements kündigte die Stadt Kamen an, beim nächsten Pflanzfest einen Gedenkbaum für Jürgen Schlegel zu pflanzen.
Im Sinne Jürgen Schlegels übergab der der AWO-Stadtverband im Rahmen der Veranstaltung eine Spende in Höhe von 3.000€ an den Bürgermeister der Stadt Billerbeck, Marco Lennertz, zur Unterstützung der dort geleisteten Betreuungsarbeit von betroffenen Kindern aus der Region um Tschernobyl. So soll das von Jürgen Schlegel gesammelte Spendenvolumen, das in Kamen nicht aufgebraucht werden konnte, zweckentsprechend weiter verwendet werden können.
Die Mahnwache endete mit einem gemeinsamen Gedenken an die Opfer, einem Ausdruck der Solidarität mit den Betroffenen und dem Entzünden eines Lichts gegen das Vergessen – verbunden mit der Hoffnung auf Frieden und Sicherheit.
25.04.2026
Kamen. Als Mitglied der „Solarmetropole Ruhr“ bietet die Stadt Kamen in diesem Frühjahr eine Reihe von Online-Vorträgen rund um die Photovoltaik an. Der nächste Vortrag findet am Dienstag, 28. April von 18 bis 20 Uhr zum Thema „Photovoltaik und Mehrfamilienhäuser“ statt. Die Teilnahme ist kostenlos.
Seit 2024 ist die Stadt Kamen Teil der regionalen Ausbau-Initiative Solarmetropole Ruhr, die die Nutzung von Photovoltaik und die damit verbundenen technischen Möglichkeiten im privaten Eigentum in den Vordergrund stellt und fördert. Gemeinsam mit der Verbraucherzentrale NRW hat der Regionalverband Ruhr (RVR) als übergeordneter Projektträger Vorträge vorbereitet, die Bürger zu unterschiedlichsten Fragen rund um die PV berät und in denen Experten Rede und Antwort stehen. So wie am kommenden Dienstag.
Photovoltaikanlagen auf Einfamilienhäusern sind inzwischen weit verbreitet – doch wie sieht es bei Mehrfamilienhäusern aus? Auch hier bieten sich große Chancen, Stromkosten zu senken und einen Beitrag zur Energiewende zu leisten. Gleichzeitig sind die Rahmenbedingungen deutlich komplexer: Mehrere Wohnparteien, unterschiedliche Nutzungsmodelle und rechtliche Vorgaben machen Planung und Umsetzung anspruchsvoller.
Wohnungseigentümern oder Vermietern stellen sich häufig ganz praktische Fragen: Lohnt sich eine Photovoltaikanlage auf einem Mehrfamilienhaus überhaupt – und wenn ja, für wen? Welche Modelle gibt es, um den Solarstrom an Mietern oder innerhalb der Eigentümergemeinschaft zu verteilen? Was ist rechtlich und organisatorisch zu beachten?
Thomas Zwingmann, Energieexperte der Verbraucherzentrale NRW, gibt in seinem Vortrag einen verständlichen Überblick über die Möglichkeiten, eine Photovoltaik-Anlage auf einem Mehrfamilienhaus zu installieren. Er stellt die aktuellen Betriebsmodelle mit ihren Vor- und Nachteilen vor und zeigt, worauf Eigentümergemeinschaften und Vermietende besonders achten sollten.
Während der Veranstaltung ist viel Raum für Fragen der Teilnehmenden vorgesehen. Am Ende sollten alle wissen: Was geht wie auf dem Mehrfamilienhaus.
Themen
• Wie kann ich als Wohnungseigentümer das Dach meines Gebäudes nutzen?
• Aktuelle Betriebsmodelle wie das Mieterstrommodell und die allgemeine Gebäudeversorgung
• Was muss bei Wohnungseigentümergemeinschaften rechtlich beachtet werden?
Der Vortrag richtet sich vor allem an Wohnungseigentümer und Vermieter. Hier geht es direkt zur Anmeldung:
https://solarmetropole.ruhr/veranstaltungen/
24.04.2026
Kamen. Wegen Arbeiten am Gasanschluss eines Hauses wird die Kolpingstraße in Höhe der Hausnummer 11 halbseitig für den Verkehr gesperrt. Ab Montag, 11. Mai und voraussichtlich für einen Zeitraum von fünf Tagen werden die Straße und der dortige Gehweg gesperrt. Zusätzlich werden Halteverbotszonen ausgewiesen.
24.04.2026
Kamen. Am gestrigen Donnerstag war Bürgermeisterin Elke Kappen zu ihrem traditionellen Vortrag beim evangelischen Männerforum ins Südkamener Buxtorfhaus gekommen. In ihrem rund 45minütigen Vortrag informierte sie die rund 80 Anwesenden wieder über aktuelle Themen aus der Kamener Stadtverwaltung. So gab sie Auskunft über aktuelle Bauvorhaben im Stadtgebiet, beispielsweise den VAHLE Campus oder anstehende Brückenneubauten an der Seseke. Auch der aktuelle Sachstand zum Ausbau der Dortmunder Allee oder zur Kleinschwimmhalle in Heeren-Werve standen auf der Tagesordnung. Ein weiteres wichtiges Thema war die Finanzsituation der Stadt. Hier bestand natürlich großes Interesse der Anwesenden an der Entwicklung der Grundsteuer. Auch die Themen Klimaschutz, Bildung, Sicherheit in Kamen und das Ehrenamt wurden von ihr ausführlich erläutert.
Im geselligen zweiten Teil, bei Bier und Schnittchen, stand die Bürgermeisterin gerne für persönliche Gespräche bereit und war gern gesehener Gast in vielen Tischrunden.
23.04.2026
Kamen. Ab Montag, 4. Mai kommt es für zehn Tage auf der Händelstraße zu einer halbseitigen Sperrung in Höhe der Hausnummern 19 und 21. Hier werden Arbeiten zu einer Sinkkastensanierung durchgeführt. Im Bereich der Arbeiten wird dazu ebenfalls der Gehweg gesperrt und temporäre Halteverbotszonen eingerichtet.
23.04.2026
Kamen. Im Ortsteil Südkamen ist es zu einer Störung der Telekommunikation gekommen. Zur Schadensbehebung sind ab Freitag, 24. April Notmaßnahmen angekündigt, die Im Bereich der Dortmunder Allee Höhe Hausnummer 75, der Lütge Heide 2b und der Südkamener Straße an den Hausnummern 79 und 39 halbseitige Straßensperrungen notwendig machen. Die Arbeiten sind bis zum 22 Mai angekündigt.
23.04.2026
Kamen. Der Zapfsäule die kalte Schulter zeigen: Vom 3. bis zum 23. Mai 2026 beteiligt sich Kamen wie alle neun weiteren Kommunen im Kreis Unna an der Aktion STADTRADELN.
Ziel ist es, an den 21 Tagen möglichst viele Freizeit- und Alltagswege mit dem Fahrrad zurückzulegen und als Team möglichst viele Kilometer zu sammeln. Auch Radelkilometer im Urlaub zählen. „Im Jahr 2025 legten in Kamen die 1.803 aktiven Radlerinnen und Radler in 62 Teams fast 240.000 Kilometer zurück. Dies entspricht einer CO2-Vermeidung von 39 Tonnen und einer 6-fachen Erdumrundung,“ schildert Bürgermeisterin Elke Kappen. In Sachen Teilnehmerzahlen war Kamen damit im Kreis Unna bislang Spitzenreiter. Die Radelnden der Kamener Schulen und Kitas tragen hierbei immer ganz wesentlich zum Erfolg mit bei. Daher wurde in diesem Jahr auch eine neue Gewinnkategorie extra für die Grundschulen eingerichtet.
Die Siegerehrung der vom Klimabündnis initiierten Aktion wird in diesem Jahr am 22. Juni ab 16.30 Uhr im neuen Sesekebad stattfinden. Die GSW lädt an dem Tag alle Preisträger ein, das neue Erlebnisbecken im Freibad zu erkunden. Dort darf ab 15 Uhr bis zur Siegerehrung nach Herzenslust geplanscht werden.
Die Anmeldung zum STADTRADELN erfolgt über die Internetseite www.stadtradeln.de/kamen. Dort kann man ein neues Team gründen oder einem bestehenden Team beitreten und sich einen Überblick über alle Gewinnkategorien verschaffen. Egal ob Verein, Familie, Freunde oder KollegInnen. Je mehr mitmachen, umso mehr Freude macht das STADTRADELN. Die Kilometer können ganz komfortabel in der STADTRADELN-App gesammelt werden.
22.04.2026
Kamen Heeren-Werve. Einmal im Monat, jeden 1. Montagnachmittag, bietet Umweltberaterin Jutta Eickelpasch eine Sprechstunde im Stadtteilbüro Heeren-Werve an.
Am Montag, den 04. Mai 2026, dreht sich dann alles um die kreisweite Aktion „Stadtradeln“. Auch die Verbraucherzentrale Kamen beteiligt sich und wirbt für die Teilnahme.
An diesem Nachmittag gibt es im Stadtteilbüro zusätzliche Motivation, Information, sowie kostenlose Radwanderkarten und Fahrradklingeln und Reparatursets, für Große und Kleine, die mit dem Rad vorbeikommen. Alle Interessierten sind herzlich eingeladen.
Aktion: „Stadtradeln-Happy Hour
Ort: Stadtteilbüro Heeren-Werve, Mittelstraße 14
Wann: 04. Mai 2026
Uhrzeit: 14.00 Uhr bis 16.00 Uhr
22.04.2026
Kamen. Gestern Nachmittag konnte durch Vertragsunterzeichnung ein neuer Pächter für das Restaurant in der Stadthalle gefunden werden, das zuletzt die Bezeichnung „LokalTermin“ führte. Herr Dinh stammt aus Vietnam, lebt aber schon einige Zeit in unserem Bundesland und wird mit seinem Team auch Gerichte aus dem ostasiatischen Raum anbieten. So ist die Phở-Suppe, einer Rinderbrühe mit Reisnudeln und traditionellerweise dünnen Scheiben Rindoder Hühnerfleisch, fester Bestandteil des Speiseangebotes neben gebratenen Nudeln, Reisgerichten und Sushi. Auch hausgemachte Limonaden werden neben den erwartbaren Getränken angeboten.
Stadthallengeschäftsführer Frank Dreher schätzt dieses künftige gastronomische Angebot als echte Bereicherung für Kamen und die nähere Umgebung ein: „Wir hoffen hier auf eine durchaus längerfristige Zusammenarbeit, da bereits drei erfolgreich und ab nächste Woche mit einem in Soest auch vier Restaurants von Herrn Dinh mit ähnlichem Angebot in NRW gut funktionieren. Der Kontakt gelang über unseren Getränke-Großhändler B&G aus Werne, dem wir für die Unterstützung bei der Pächtersuche sehr dankbar sind.“
Die Betriebsbeginn ist spätestens für Mitte Juni geplant. Bis dahin sollten kleinere Umbau- und Dekorationsarbeiten abgeschlossen sein. Der künftige Betreiber des 80-Plätze-Restaurants wird auch wieder ein Mittags- und Abendangebot haben. Die Bundesligakegelbahnen und der Biergarten auf dem Vorplatz werden auch übernommen.
21.04.2026
Kamen. Arbeiten an einer Telekommunikationsleitung machen im Kamen Karree eine teilweise Sperrung im Ausfahrtsbereich des Ikea-Parkplatzes notwendig. Ab Mittwoch, 22. April muss hier eine Spur der Ausfahrt gesperrt werden, um die Baustelleneinrichtung zu ermöglichen. Aus Sicherheitsgründen wird hier die Geschwindigkeit auf 10 km/h begrenzt und die Stadt Kamen bittet alle Verkehrsteilnehmer um besondere Vorsicht. Die Baustelle ist bis zum 8. Mai angekündigt.
21.04.2026
Kamen. Zum monatlichen Gesprächskreis trifft sich die „Kamener Arche“ am Mittwoch, 22. April, um 17 Uhr im Haus der Stadtgeschichte (ehem. Amtsgericht, Bahnhofstr. 21). Alle lokal- und regionalgeschichtlich Interessierten sind wie immer herzlich eingeladen; das Angebot der Volkshochschule (VHS) ist gebührenfrei. Darüber hinaus besteht im Haus der Stadtgeschichte noch bis zum 28. April die Gelegenheit, die Ausstellung „Linie//40“ zu besuchen. Der Eintritt ist frei.
21.04.2026
Kamen Heeren-Werve. In diesem Jahr wird anlässlich der 5. Maifeier in Kamen-Heeren ein ungewöhnlicher und wahrscheinlich einzigartiger Maibaum präsentiert. Der 8 Meter hohe Maibaum bekommt einen umhäkelten „Mantel“. Mehr als 18 häkelfreudige Heerenerinnen haben über 100 Knäuel aus Wolle in mehr als 300 Stunden zu über 30 Abschnitten mit ungewöhnlich kreativen Motiven gehäkelt.
Am 29.04.2026 ab ca. 15.00 Uhr werden diese Abschnitte an dem Maibaum zusammengefügt. Die Organisation und Koordination der gesamten Häkelaktion erfolgte und erfolgt unter der Leitung des Wolllädchenteams „Komme was Wolle“. Ab 17.00 Uhr erfolgt die Aufstellung des Maibaums.
Wie jedes Jahr wird am 01.05.2026 um 14.00 Uhr die Bürgermeisterin die Maifeier eröffnen. An dem Tag ist sowohl für das leibliche Wohl als auch für ein umfangreiches und abwechslungsreiches Kinderprogramm gesorgt. Das ehrenamtliche Stadtteilmanagement freut sich auf viele Besucher aus nah und fern.
21.04.2026
Kamen. Aufgrund einer Personalversammlung der Stadtverwaltung ist das Rathaus am Mittwoch, 22. April, ab 13.15 Uhr geschlossen.
20.04.2026
Kamen. Im Frielinger Weg muss in Höhe der Hausnummer 5a die Fahrbahn ab Montag, 20. April wegen Arbeiten an der Wasserversorgung für einen Tag halbseitig gesperrt werden. Die Teilsperrung macht zudem die Ausweisung von temporären Halteverbotszonen notwendig.
20.04.2026
Kamen Heeren-Werve. Am 16.04.2026 wurde der neue Bezirksbeamte für den Ortsteile Heeren-Werve vorgestellt. Polizeihauptkommissar Torsten Schmitz wurde vom Team des ehrenamtlichen Stadtteilmanagements herzlich im Stadtteilbüro Heeren-Werve begrüßt.
Zur symbolischen Übergabe des Staffelstabes an seinen Nachfolger war der alte Dorfscheriff Friedrich Spur noch einmal mit ins Büro gekommen.
Herr Schmitz wird die Polizeisprechstunden wie gehabt weiterführen: jeden 4. Donnerstag im Monat von 10.00 Uhr bis 12.00 Uhr.
20.04.2026
Kamen. Frische Nordseeluft schnuppern, maritime Atmosphäre genießen und gemeinsam Neues entdecken: Für die beliebte Seniorenreise nach Bremen vom 7. bis 11. Juni 2026 sind noch Plätze frei. Der Stadtseniorenring Kamen e. V. lädt daher alle interessierten Seniorinnen und Senioren ein, sich jetzt noch einen Platz zu sichern.
Die fünftägige Gruppenreise, organisiert von der LippeBus GmbH, verspricht ein abwechslungsreiches Programm zwischen Kultur, Natur und norddeutschem Flair. Auf dem Reiseplan stehen unter anderem ein Besuch im Museumsdorf Cloppenburg, ein Ausflug nach Bremerhaven inklusive Hafenrundfahrt sowie ein Abstecher in die Künstlerkolonie Worpswede. Auch eine stimmungsvolle Schifffahrt in Minden sorgt für besondere Eindrücke.
Untergebracht sind die Teilnehmenden im komfortablen Maritim Hotel Bremen. Neben vier Übernachtungen mit Frühstück sind mehrere gemeinsame Abendessen im Preis enthalten – darunter ein besonderes Essen im traditionsreichen Bremer Ratskeller. Eine erfahrene Reisebegleitung sorgt während der gesamten Fahrt für eine reibungslose Organisation und steht den Teilnehmenden jederzeit unterstützend zur Seite.
Der Reisepreis beträgt – bei Erreichen der Mindestteilnehmerzahl von 30 Personen – 760 Euro pro Person im Doppelzimmer bzw. 860 Euro im Einzelzimmer. Eine Reiserücktrittsversicherung kann optional für 35 Euro hinzugebucht werden.
Anmeldung und weitere Informationen:
Seniorenbetreuung der Stadt Kamen, Herr Fallenberg (Tel. 148 1403) und Frau Friese (Tel. 148 1402).
20.04.2026
Kamen. Durch den Tag der Arbeit am 1. Mai muss der eigentlich traditionell am Freitag stattfindende Wochenmarkt in der Kamener Innenstadt um einen Tag vorverlegt werden. Er findet daher an gleicher Stelle ausnahmsweise am Donnerstag, 30. April statt.
20.04.2026
Kamen. Am Mittwoch, 22. April muss die Königstraße wegen anstehenden Baumpflegearbeiten an diesem Tag abschnittsweise halbseitig gesperrt werden. Die Stadt Kamen bittet alle Verkehrsteilnehmer um Beachtung und gegenseitige Rücksichtnahme.
17.04.2026
Kamen-Methler. Wünsche äußern, Anregungen geben – oder einfach über unsere Stadt ins Gespräch kommen: Dies können Bürgerinnen und Bürger bei der nächsten öffentlichen Sprechstunde von Bürgermeisterin Elke Kappen in Methler.
Am Montag, 20. April, können Bürgerinnen und Bürger von 17 bis 18 Uhr mit ihren Anliegen in die Sprechstunde in das Bürgerhaus Methler kommen.
16.04.2026
Kamen. Wie kann die Wärmeversorgung in Kamen künftig bezahlbar, klimafreundlich und verlässlich gestaltet werden? Diese Frage stand im Mittelpunkt des Informationsabends zur Kommunalen Wärmeplanung, zu dem die Stadt Kamen jetzt in die Stadthalle eingeladen hatte – und das Interesse war groß: Mehr als 100 Bürgerinnen und Bürger nutzten die Gelegenheit, sich aus erster Hand zu informieren und mit Fachleuten ins Gespräch zu kommen.
Im Mittelpunkt des Abends standen die ersten Ergebnisse des Zwischenberichts zur Kommunalen Wärmeplanung, die von den Referenten Christoph Sommerfeldt und Dr. Philip Gauglitz von den beauftragten Fachbüros Utility Partners und smartOPS vorgestellt wurden. Dabei wurde deutlich: Kamen verfügt über interessante Potenziale für eine zukunftsfähige Wärmeversorgung. So zeigen die bisherigen Untersuchungen unter anderem große Chancen bei der Nutzung von Grubenwasser- und Abwasserwärme. Auch für den langfristig geplanten Ausbau von Wärmenetzen – insbesondere im Innenstadtbereich – wurden erste Perspektiven aufgezeigt.
Neben den fachlichen Einblicken bot die Veranstaltung vor allem Raum für Fragen und Austausch. Viele Teilnehmende nutzten die Gelegenheit, ihre individuellen Anliegen zur Wärmeversorgung einzubringen – von dezentralen Lösungen für Einzelgebäude bis hin zu möglichen Anschlussoptionen an Wärmenetze. Beratend standen dabei neben den Vertreterinnen und Vertretern der Stadtverwaltung auch die GSW Gemeinschaftsstadtwerke Kamen, Bönen, Bergkamen, die Verbraucherzentrale sowie das Netzwerk „Sanieren mit Zukunft im Kreis Unna“ zur Verfügung.
Ein zentrales Anliegen der Veranstaltung war es, bestehende Unsicherheiten einzuordnen. So wurde ausdrücklich klargestellt: Mit dem Beschluss des Kommunalen Wärmeplans ist keine Verpflichtung für Bürgerinnen und Bürger verbunden, ihre bestehende Heizungsanlage kurzfristig zu verändern. Der Wärmeplan dient vielmehr als strategischer Orientierungsrahmen, um langfristig tragfähige und wirtschaftliche Lösungen für die Wärmeversorgung in Kamen zu entwickeln.
Die Stadt Kamen setzt nun auf die aktive Mitwirkung der Bürgerschaft im weiteren Verfahren: Noch bis zum 15. Mai 2026 läuft die Öffentlichkeitsbeteiligung zum Zwischenbericht. Alle Interessierten sind eingeladen, die Unterlagen einzusehen und Anregungen einzubringen. Die Beteiligung ist online möglich unter: https://www.o-sp.de/kamen/plan?90404
Mit der gut besuchten Veranstaltung wurde deutlich: Das Thema Wärmeversorgung bewegt die Menschen in Kamen – und der Wunsch nach transparenter Information und frühzeitigem Dialog ist groß.
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