Dienstleistungen K

Kampfmittelbeseitigung (Bombenräumung)

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Beschreibung der Aufgaben

Zuständigkeit für das Auffinden und Räumen von Kampfmittelrückständen

  • Beantragung von Luftbildauswertungen und kartografische Darstellung sondierter Bereiche
  • Organisation von Kampfmittelbeseitigungsmaßnahmen
  • Verhandlungen mit Grundeigentümern
  • Erlass von Duldungsverfügungen
  • Veranlassung von Evakuierungsmaßnahmen

Rechtsgrundlagen

Kanalanschlussbeiträge

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pdfInformationsbogen DSGVO Kanalanschlussbeiträge

Beschreibung der Aufgaben

Für die Beseitigung des auf den Grundstücken anfallenden Schmutz- und Niederschlagsabwassers waren und sind umfangreiche Investitionen in die Herstellung eines komplexen Entwässerungssystems erforderlich, das ständig erweitert wird. Zur teilweisen Refinanzierung des hierfür anfallenden Investitionsaufwands werden Kanalanschlussbeiträge erhoben. Die Beitragspflicht entsteht, wenn ein Grundstück tatsächlich an die öffentlichen Abwasseranlagen angeschlossen und bebaut werden kann.

Der Kanalanschlussbeitrag wird nur einmalig erhoben. Die Höhe richtet sich nach der Grundstücksgröße und nach der zulässigen/tatsächlichen Art der baulichen oder gewerblichen Nutzung.

 


Rechtsgrundlagen

Kinderreisepass

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Das Passgesetz bestimmt, dass Deutsche, die über eine Auslandsgrenze aus- oder einreisen, unabhängig vom Alter verpflichtet sind, einen gültigen Pass mitzuführen (Passpflicht).
Für Kinder bis zum vollendeten 12. Lebensjahr wird auf Antrag der Personensorgeberechtigten ein Kinderreisepass ausgestellt.

Hinweis:
Der Kinderreisepass wird nicht von allen Staaten als Reisedokumente anerkannt.
Vor einer Auslandsreise sollten sie sich daher auf den Internet-Seiten des Auswärtigen Amtes unter Länder- und Reiseinformationen/konsularischer Service /Pässe, Kinder, Reiseausweise oder bei der jeweiligen Auslandsbotschaft über die Einreisebestimmungen informieren.
Sollte der Einreisestaat einen Kinderreisepass nicht anerkennen, können wir Ihnen für Ihr Kind auf Antrag einen Reisepass ausstellen.

Antragstellung:
Der Antrag auf Ausstellung eines Kinderreisepasses muss von dem/den Personensorge-berechtigten (Mutter und/oder Vater bzw. Vormund oder Betreuer) persönlich gestellt werden.

Sind beide Elternteile gemeinsam sorgeberechtigt, müssen auch beide den Antrag unterschreiben. Können aber nicht beide Elternteile persönlich im Bürgerbüro vorsprechen, sind die schriftliche Zustimmung des anderen Elternteiles und dessen Personalausweis oder Reisepass vorzulegen. Es ist auch möglich, wenn ein Elternteil bei der Beantragung und der andere bei der Abholung unterschreibt.

Ist nur ein Elternteil sorgeberechtigt, sind entsprechende Nachweise vorzulegen ( z. B. Sorgerechtsbeschluss bei geschiedener Ehe; schriftliche Bestätigung des Jugendamtes, dass keine Sorgeerklärung nach § 1626 a Bürgerliches Gesetzbuch abgegeben wurde, wenn die Mutter nicht verheiratet ist – Die Bestätigung wird vom Jugendamt des Geburtsortes des Kindes ausgestellt.).

Bitte beachten Sie: Kinder müssen bei der Ausstellung und Verlängerung des Kinderreisepasses anwesend sein.

Seit dem 01.11.2005 ist der Kinderreisepass unabhängig vom Alter des Kindes mit einem Lichtbild auszustellen.
Fingerabdrücke werden in Kinderreisepässe nicht aufgenommen.

Der Kinderreisepass wird direkt im Bürgerbüro ausgestellt.

Gültigkeitsdauer:
Ab dem 01.11.2007 ausgestellte Kinderreisepässe haben eine Gültigkeitsdauer von 6 Jahren und können einmal verlängert werden; maximal aber mit einer Gültigkeit bis zur Vollendung des 12. Lebensjahres.

 

Gebühren

  • 13,00 € für die erstmalige Ausstellung oder Neuausstellung eines Kinderreisepasses
  • 6,00 € für Verlängerung oder Änderung des Kinderreisepasses


Benötigte Unterlagen

  • Bisheriger Kinderreisepass/Kinderausweis (falls bereits einer ausgestellt wurde), auch wenn dieser bereits ungültig ist
  • Die Geburtsurkunde des Kindes
  • Ein aktuelles, biometrietaugliches Lichtbild ( vgl. Fotomustertafel der Bundesdruckerei )
  • Die Unterschriften beider Elternteile
  • Der Personalausweis oder Reisepass beider Elternteile
  • Ggf. Zustimmungserklärung der Sorgeberechtigten
  • Ggf. Sorgerechtsbeschluss

Rechtsgrundlagen

Kinderschutz

Kinder und Jugendliche stehen unter besonderem Schutz in unserer Gesellschaft. Dieser Schutzauftrag ist im Bundeskinderschutzgesetz verankert.

Wenn Sie das Gefühl haben, dass es Kindern nicht gut geht, dann rufen Sie bitte zu den Dienstzeiten des Rathauses von 8 Uhr bis 16.30 Uhr an.

Telefon 02307-148-3727 oder

Telefon 0172-7760513

oder schreiben Sie eine E-Mail an Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!

Außerhalb der Öffnungszeiten wenden Sie sich bitte an die Polizei unter der Telefonnummer 110.

Kindeswohlgefährdung

Eine Kindeswohlgefährdung kann eine Vernachlässigung, fehlende emotionale Zuwendung oder medizinische Versorgung, Vernachlässigung der Aufsichtspflicht, Gewalt und psychische Misshandlung, sexueller Missbrauch, seelische Misshandlung, häusliche Gewalt u.ä. sein.

Der Allgemeine Soziale Dienst des Jugendamts (ASD)  hat eine Schutzfunktion für gefährdete Kinder und ist somit auch angewiesen auf die Hinweise von Mitbürgern, die Gefährdungen von Kindern wahrnehmen. Der Allgemeine Soziale Dienst übt das Wächteramt aus. Das bedeutet, dass manchmal auch gegen den Willen von Eltern und zum Schutz des Kindes entschieden wird.

§ 8a SGB VIII

Berufs- und Amtsgeheimnisträger, wie z.B. Ärzte, Lehrer, Hebammen, Psychologen und Sozialarbeiter bzw. -pädagogen, sowie alle anderen Personen (auch Ehrenamtliche in Vereinen), haben einen Anspruch auf Beratung durch eine insoweit erfahrene Fachkraft zur Einschätzung einer Kindeswohlgefährdung gegenüber dem Jugendamt (§ 8b SGBVIII und § 4KKG Abs.2). Auch diese Fachkräfte sollen gemeinsam mit dem betroffenen Kind und den Personensorgeberechtigen die Situation erörtern und durch ein Hinwirken auf Inanspruchnahme von Hilfen die Gefährdung abwenden.

Für die 8b-Beratung ist Frau Brand von der Beratungsstelle für Kinder, Jugendliche und Eltern der Städte Kamen und Bergkamen zuständig unter der Telefonnummer 02307-68678.

§ 8b SGB VIII

 

Kindertagespflege

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pdfInformationsbogen DSGVO Kindertagespflege

Was ist Kindertagespflege?

Kindertagespflege ist eine Betreuungsform, bei der bis zu fünf Kinder gleichzeitig im Haushalt der Tagespflegeperson oder in einer Großtagespflegestelle (bis zu neun Kinder) für einen Teil des Tages oder ganztags betreut werden.
Kindertagespflege kommt für Kinder ab dem ersten Lebensjahr in Betracht. Kinder, die das erste Lebensjahr noch nicht vollendet haben, können nur in der Kindertagespflege betreut werden, wenn beide Elternteile einer Berufstätigkeit, Ausbildung, Studium, Sprachkurs etc. nachgehen.

Reicht die institutionelle Betreuung (Kita, Schule) für Kinder bis zur Vollendung des 14. Lebensjahres nicht aus, kann ergänzend Kindertagespflege gewährt werden.

Eine Tagespflegeperson soll, ausgehend vom gesetzlichen Auftrag, Kinder entsprechend ihres Entwicklungsstandes, ihrer Interessen und Bedürfnisse altersgerecht fördern. Neben geeigneten Rahmenbedingungen gehören hierzu beispielsweise Angebote an Spiel-, Kommunikations- und Bewegungsanreizen.

Für weitere Informationen und/oder Termine zur Antragstellung auf Betreuung in der Kindertagespflege wenden Sie sich bitte an die zuständige Fachberaterin.

Sie möchten Tagespflegeperson werden?

Wenn Sie sich vorstellen können, Kinder aus fremden Familien stundenweise selbstständig zu betreuen, müssen Sie bestimmte Grundvoraussetzungen erfüllen.

Wenn Sie

  • mindestens 21 Jahre alt sind und den Hauptschulabschluss nach Klasse 10 besitzen;
  • gerne mit Kindern zusammen sind und ausreichend Zeit für sie haben;
  • Kinder in ihrer Persönlichkeit achten und ihre Bedürfnisse erkennen;
  • Erfahrung und Kenntnisse im Umgang mit Kindern haben;
  • zu einer am Wohl des Kindes orientierten Zusammenarbeit mit Erziehungsberechtigten und dem Jugendamt bereit sind;
  • bereit sind, sich mit pädagogischen Fragen auseinander zu setzen und an einer Qualifizierung teilzunehmen und sich kontinuierlich weiter zu bilden,

dann kann die Ausübung der Kindertagespflege für Sie eine sinnvolle und interessante Tätigkeit sein.

Im Infoblatt (siehe unter Formularen) sind die Unterlagen aufgeführt, die Sie für die Tätigkeit als Tagespflegeperson benötigen.

Um eine Pflegeerlaubnis zu erhalten, benötigen alle Tagespflegepersonen einen Nachweis über die erfolgreiche Teilnahme der „Qualifizierung für Tagespflegepersonen (TMQ)“.
Bisher fand die Qualifizierung in Kooperation mit der VHS Kamen-Bönen statt. Aktuell läuft die letzte Qualifizierung nach dem bisherigen DJI- Curriculum.
Ab 2021 wird die TMQ durch das QHB ersetzt. Die neue Qualifizierung befindet sich derzeit noch in der Planung, wird jedoch wie folgt aufgebaut sein:

  • 300 Unterrichtsstunden, die bei einem Bildungsträger besucht werden müssen
  • + 40 Stunden Praktikum in einer Kita
  • + 40 Stunden Praktikum in einer Kindertagespflegestelle
  • + Selbstlerneinheiten

Weitere Informationen finden Sie beim Bundesverband für Kindertagespflege.

Eine Anmeldung bei einem Bildungsträger ist nur nach einem ausführlichen Bewerbergespräch mit der Fachberatung Kindertagespflege möglich. Für eine Tätigkeit als Tagespflegeperson ist eine Kooperation mit der Fachberatung der zuständigen Stadt unerlässlich.

Bei Interesse senden Sie bitte ein kurzes Bewerbungsanschreiben, sowie einen Lebenslauf an:

Stadt Kamen
Fachberatung Kindertagespflege
Rathausplatz 1
59174 Kamen

Nach Eingang Ihrer Kurzbewerbung werden Sie zu einem persönlichen Gespräch eingeladen.

Fachberatung für Kindertagespflege im Fachbereich Jugend

Die Fachberatung ist zuständig für:

  • die Beratung von Tagespflegepersonen und Erziehungsberechtigten in allen Fragen der Kindertagespflege
  • die Qualifizierung und Überprüfung von Tagespflegepersonen
  • die Erteilung der Pflegeerlaubnis bei Eignung
  • die Vermittlung von Tagespflegepersonen für Kinder

Wir bieten

  • Informationen zur selbstständigen Tätigkeit
  • Zugang zur Qualifizierung inklusive Erste Hilfe-Kurs am Kind und Fortbildungen
  • Begleitung, Beratung und Unterstützung während Ihrer Tätigkeit als Tagespflegeperson
  • einen Zuschuss zur gesetzlichen Renten-, Kranken- und Unfallversicherung
  • Abrechnung der Betreuungsstunden

Unsere Aktivitäten

  • mehrere Fortbildungen im Jahr auch mit Fachreferenten
  • alle zwei Jahre Fachtag auf Kreisebene mit Vorträgen und verschiedenen Workshops
  • Öffentlichkeitsarbeit
  • Kooperation mit Kindertageseinrichtungen
  • jährliche Veranstaltungen zur Kontaktpflege und Vernetzung

Formulare

Kindeswohlgefährdung

Eine Kindeswohlgefährdung kann eine Vernachlässigung, fehlende emotionale Zuwendung oder medizinische Versorgung, Vernachlässigung der Aufsichtspflicht, Gewalt und psychische Misshandlung, sexueller Missbrauch, seelische Misshandlung, häusliche Gewalt u.ä. sein.

Der Allgemeine Soziale Dienst des Jugendamts (ASD)  hat eine Schutzfunktion für gefährdete Kinder und ist somit auch angewiesen auf die Hinweise von Mitbürgern, die Gefährdungen von Kindern wahrnehmen. Der Allgemeine Soziale Dienst übt das Wächteramt aus. Das bedeutet, dass manchmal auch gegen den Willen von Eltern und zum Schutz des Kindes entschieden wird.

§ 8a SGB VIII

Berufs- und Amtsgeheimnisträger, wie z.B. Ärzte, Lehrer, Hebammen, Psychologen und Sozialarbeiter bzw. -pädagogen, sowie alle anderen Personen (auch Ehrenamtliche in Vereinen), haben einen Anspruch auf Beratung durch eine insoweit erfahrene Fachkraft zur Einschätzung einer Kindeswohlgefährdung gegenüber dem Jugendamt (§ 8b SGBVIII und § 4KKG Abs.2). Auch diese Fachkräfte sollen gemeinsam mit dem betroffenen Kind und den Personensorgeberechtigen die Situation erörtern und durch ein Hinwirken auf Inanspruchnahme von Hilfen die Gefährdung abwenden.

Für die 8b-Beratung ist Frau Brand von der Beratungsstelle für Kinder, Jugendliche und Eltern der Städte Kamen und Bergkamen zuständig unter der Telefonnummer 02307-68678.

§ 8b SGB VIII

Kirmessen

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Die Stadt Kamen veranstaltet jährlich 4 Kirmessen:

  • Märzkirmes im Stadtteil Heeren-Werve - in der Regel das 3. Wochenende im März
  • Frühlingskirmes in Kamen-Mitte - in der Regel das 3. Wochenende im April
  • Pflaumenkirems im Stadtteil Methler - 3. Wochenende im September
  • Severinsmarkt - 3. Wochenende im Oktober

Bewerbungen von Schaustellern hierzu sind bis zum 15.12. eines jeden Jahres für das kommende Jahr mit den üblichen Unterlagen (Lichtbild, Beschreibung des Geschäfts usw.) einzureichen.

Die Zulassung erfolgt nach den Kriterien der Attraktivität des Geschäfts und einer gesunden Mischung der verschiedenen Geschäftssparten.

Klärschlammentsorgung

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Beschreibung der Aufgaben

In den Außenbereichen und ländlich strukturierten Gebieten gibt es in einigen Fällen keinen öffentlichen Abwasserkanal. In diesen Fällen wird das anfallende häusliche sanitäre Abwasser in privaten Kleinkläranlagen gesammelt.

Jeder Grundstückseigentümer ist verpflichtet, die Entsorgung ausschließlich durch die Stadt Kamen zuzulassen und den zu entsorgenden Inhalt der Stadt zu überlassen (Anschluss- und Benutzungszwang). Für die regelmäßige Entsorgung des Inhaltes (Klärschlamm) wird ein Entsorgungsunternehmen beauftragt. Der Entsorger setzt sich mit den jeweiligen Anlageneigentümern zwecks Abstimmung eines Termines in Verbindung.

Maßstab für die Benutzungsgebühr ist die festgestellte Menge des abgefahrenen Grubeninhaltes bzw. Klärschlamm. Zur Abfuhrmenge gehört auch das für das Absaugen erforderliche Spülwasser.

 

Gebühren

  • gem. der Satzung der Stadt Kamen über die Entsorgung von Grundstücksentwässerungsanlagen

Rechtsgrundlagen

Klimaschutz

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pdfInformationsbogen DSGVO Klimaschutz

Die Stadt Kamen ist Kooperationspartner des Netzwerk- und Forschungsprojektes dynaklim.
Die Arbeit des Netzwerks dreht sich um Möglichkeiten der Anpassung an den Klimawandel und seine Folgen in der Emscher-Lippe-Region.
 Die Bildung eines regionalen Netzwerks ist neben der Forschungsarbeit zu den verschiedenen Anpassungsmöglichkeiten eine der wichtigsten Aufgaben des Projektes.

Umfangreiche Informationen zum Klimaschutz in Kamen finden Sie unter unter www.klimaschutz-kamen.de.

NetzwerkpartnerDynaklim

Kommunales Präventionskonzept

Kommunales Präventionskonzept

pdfInformationsbogen DSGVO Frühe Hilfen

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Für ein gelingendes Aufwachsen von Kindern und Jugendlichen verfolgt die Stadt Kamen eine kommunale Gesamtstrategie, innerhalb derer präventives und systemübergreifendes Denken und Handeln selbstverständlich sind. Präventionsangebote sollen sich an den Bedarfen der Kinder und Jugendlichen und nicht an der Sichtweise der Institutionen orientieren („Vom Kind her denken“) und sich an den „Meilensteinen des Aufwachsens“ ausrichten, von Schwangerschaft und Geburt bis hin zum Eintritt in das Berufsleben.

Zentrale Grundlage der kommunalen Gesamtstrategie ist die Vernetzung von Akteuren aus unterschiedlichen Arbeitsfeldern in öffentlicher und freier Trägerschaft. Die Umsetzung der Präventionsstrategie erfolgt dabei sowohl vor Ort im Rahmen des Kommunalen Präventionskonzepts „Gemeinsam stark!“ als auch durch die Mitwirkung an Projekten des Landes Nordrhein-Westfalen.

Kommunales Präventionskonzept für die Stadt Kamen „Gemeinsam stark!“

Im Jahr 2018 wurde das Kommunale Präventionskonzept für die Stadt Kamen „Gemeinsam stark!“ verabschiedet. Das Präventionskonzept gibt einen Überblick über die Präventionslandschaft in Kamen und bildet den Rahmen für die Weiterentwicklung von Angebote und Strukturen, Hand in Hand mit den vielen in Kamen engagierten Institutionen, Verbänden, Vereinen und Initiativen.

pdfDownload des Präventionskonzepts

Kommunale Präventionsketten NRW

Die Stadt Kamen beteiligt sich bereits seit 2012 gemeinsam mit den Städten und Gemeinden Bergkamen, Bönen, Fröndenberg/Ruhr, Holzwickede, Lünen, Selm, Unna und dem Kreis Unna an dem Landesprogramm „Kommunale Präventionsketten NRW“, bis 2017 unter dem Namen „Kein Kind zurücklassen! Kommunen in NRW beugen vor“. Das gemeinsame Projekt „Brücken für Familien“ verfolgt das Ziel, mit allen Kräften und Institutionen ein starkes Angebotsnetz zu schaffen, das Kinder, Jugendliche und Familien im Kreis Unna trägt.

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Kinderstark – NRW schafft Chancen

Mit dem Programm „kinderstark – NRW schafft Chancen“ weitet das Land Nordrhein-Westfalen seine Unterstützung zum weiteren Auf- und Ausbau kommunaler Präventionsketten aus. Die Stadt Kamen beteiligt sich an diesem im Jahr 2020 neu aufgelegten Programm zur Weiterentwicklung von Präventionsangeboten vor Ort.

Mit finanzieller Unterstützung des Landes Nordrhein-Westfalen und des Europäischen Sozialfonds

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Sie möchten Tagespflegeperson werden?

Wenn Sie sich vorstellen können, Kinder aus fremden Familien stundenweise selbstständig zu betreuen, müssen Sie bestimmte Grundvoraussetzungen erfüllen.

Wenn Sie

  • mindestens 21 Jahre alt sind und den Hauptschulabschluss nach Klasse 10 besitzen;
  • gerne mit Kindern zusammen sind und ausreichend Zeit für sie haben;
  • Kinder in ihrer Persönlichkeit achten und ihre Bedürfnisse erkennen;
  • Erfahrung und Kenntnisse im Umgang mit Kindern haben;
  • zu einer am Wohl des Kindes orientierten Zusammenarbeit mit Erziehungsberechtigten und dem Jugendamt bereit sind;
  • bereit sind, sich mit pädagogischen Fragen auseinander zu setzen und an einer Qualifizierung teilzunehmen und sich kontinuierlich weiter zu bilden,

dann kann die Ausübung der Kindertagespflege für Sie eine sinnvolle und interessante Tätigkeit sein.

Im Infoblatt (siehe unter Formularen) sind die Unterlagen aufgeführt, die Sie für die Tätigkeit als Tagespflegeperson benötigen.

Um eine Pflegeerlaubnis zu erhalten, benötigen alle Tagespflegepersonen einen Nachweis über die erfolgreiche Teilnahme der „Qualifizierung für Tagespflegepersonen (TMQ)“.
Bisher fand die Qualifizierung in Kooperation mit der VHS Kamen-Bönen statt. Aktuell läuft die letzte Qualifizierung nach dem bisherigen DJI- Curriculum.
Ab 2021 wird die TMQ durch das QHB ersetzt. Die neue Qualifizierung befindet sich derzeit noch in der Planung, wird jedoch wie folgt aufgebaut sein:

  • 300 Unterrichtsstunden, die bei einem Bildungsträger besucht werden müssen
  • + 40 Stunden Praktikum in einer Kita
  • + 40 Stunden Praktikum in einer Kindertagespflegestelle
  • + Selbstlerneinheiten

Weitere Informationen finden Sie beim Bundesverband für Kindertagespflege.

Eine Anmeldung bei einem Bildungsträger ist nur nach einem ausführlichen Bewerbergespräch mit der Fachberatung Kindertagespflege möglich. Für eine Tätigkeit als Tagespflegeperson ist eine Kooperation mit der Fachberatung der zuständigen Stadt unerlässlich.

Bei Interesse senden Sie bitte ein kurzes Bewerbungsanschreiben, sowie einen Lebenslauf an:

Stadt Kamen
Fachberatung Kindertagespflege
Rathausplatz 1
59174 Kamen

Nach Eingang Ihrer Kurzbewerbung werden Sie zu einem persönlichen Gespräch eingeladen.

Was ist Kindertagespflege?

Kindertagespflege ist eine Betreuungsform, bei der bis zu fünf Kinder gleichzeitig im Haushalt der Tagespflegeperson oder in einer Großtagespflegestelle (bis zu neun Kinder) für einen Teil des Tages oder ganztags betreut werden.
Kindertagespflege kommt für Kinder ab dem ersten Lebensjahr in Betracht. Kinder, die das erste Lebensjahr noch nicht vollendet haben, können nur in der Kindertagespflege betreut werden, wenn beide Elternteile einer Berufstätigkeit, Ausbildung, Studium, Sprachkurs etc. nachgehen.

Reicht die institutionelle Betreuung (Kita, Schule) für Kinder bis zur Vollendung des 14. Lebensjahres nicht aus, kann ergänzend Kindertagespflege gewährt werden.

Eine Tagespflegeperson soll, ausgehend vom gesetzlichen Auftrag, Kinder entsprechend ihres Entwicklungsstandes, ihrer Interessen und Bedürfnisse altersgerecht fördern. Neben geeigneten Rahmenbedingungen gehören hierzu beispielsweise Angebote an Spiel-, Kommunikations- und Bewegungsanreizen.

Für weitere Informationen und/oder Termine zur Antragstellung auf Betreuung in der Kindertagespflege wenden Sie sich bitte an die zuständige Fachberaterin.