Dienstleistungen A

Abfallkalender

Abfallwirtschaft

Hier finden Sie Ihren Ansprechpartner

Beschreibung der Aufgaben

Die Entsorgung von Abfällen durch die Stadt umfasst das Einsammeln und Befördern der Abfälle zu den Abfallentsorgungsanlagen oder Müllumschlagstationen des Kreises, wo sie sortiert, verwertet oder umweltverträglich beseitigt werden.

Jeder Eigentümer eines Grundstückes ist verpflichtet, auf seinem Grundstück die zur Verfügung gestellten Müllgefäße bereitzuhalten (Anschlusszwang) und jeder Eigentümer, Mieter oder Pächter muss seinen Müll aus privaten Haushaltungen in die entsprechenden Müllgefäße füllen (Benutzungszwang). Für diese Leistung erhebt die Stadt Gebühren. Da bei den verschiedenen Haushalten bzw. Gewerbetreibenden unterschiedliche Müllmengen anfallen, können Müllgefäße in verschiedenen Größen bereitgestellt werden (s. Müllabfuhrgebühren). Wenn ein Müllgefäß zu klein oder zu groß geworden ist, kann ggf. ein Tausch erfolgen.

Hausrat, der aufgrund seiner Größe nicht durch die graue Tonne entsorgt werden kann könnte, wie z. B. Bett, Lattenrost, Matratze, Schrank, Elektrogroßgeräte ab 20 kg, Sperrmüll sein. Sperrmüllabfuhr muss gesondert beantragt werden. Für die Anmeldung und Bezahlung ist das Bürgerbüro zuständig. Dazu finden Sie im Abfallkalender (letzte Seite) eine sogenannte Doppelkarte oder Sie wenden sich direkt an das Bürgerbüro (Tel.-Nr. 02307/148-3463). Einen Termin für die Abholung erhalten Sie in der Regel binnen 4 Wochen nach Bezahlung der Gebühr von dem ausführenden Unternehmen. Haushaltsauflösungen (mehr als 20 sperrigen Hausratgegenstände) sind von der Sperrmüllabfuhr ausgenommen. Hier können z. B. Containerdienste herangezogen werden.

Die Stadt Kamen erstellt in Zusammenarbeit mit der GWA Unna den Abfallkalender, den jeder Haushalt im Dezember per Post erhält. Hier geht es zum Abfallkalender, speziell für Ihre Anschrift.

Weitere Informationen zu(r)

  • Allgemeine Infos zur Abfallberatung
  • Abfalltrennung / Abfallsortierung
  • Schadstoffsammlung
  • Kompost
  • Umweltpädagoische Projekte und Aktionen
  • Serviceartikel
  • Öffnungszeiten Wertstoffhof Heeren-Werve
  • Öffnungszeiten Werkstraße (früher Hemsack)
  • Öffnungszeiten Inertstoffdeponie
  • Preisliste Wertstoffhof Heeren-Werve
  • Preisliste Wertstoffannahmestelle Werkstraße

finden Sie auf der Homepage der GWA

Abwassergebühren

Hier finden Sie Ihren Ansprechpartner

pdfInformationsbogen DSGVO Grundbesitzabgaben

Beschreibung der Aufgaben

Für die Einleitung des Schmutz- und Niederschlagswassers in das öffentliche Kanalnetz werden Gebühren erhoben. Gebührenpflichtig sind die Eigentümer/innen der am öffentlichen Kanalnetz angeschlossenen Grundstücke.

Schmutzwassergebühr
Die Gebühr wird grundsätzlich nach dem Frischwasserbezug (m³), des letzten zusammenhängenden Abrechnungszeitraumes von 12 Monaten, der der Stadt von dem jeweiligen Wasserversorgungsunternehmen bekannt gegeben wurde, berechnet. Der örtliche Wasserversorger hat als Abrechnungsjahr das Kalenderjahr. Erst wenn allen Verbrauchern ihre Rechnungen vorliegen, erhält die Stadt auf elektronischen Weg die Verbrauchswerte. In der Regel geschieht dies im Frühsommer. Da die Gebührenbescheide zu diesem Zeitpunkt für das laufende Jahr schon dem Gebührenpflichtigen vorliegen müssen, können die aktuellen Werte erst im darauf folgenden Jahr berücksichtigt werden.

Beispiel: Wasserverbrauch des Jahres 2018 wird vom Wasserversorger mit den Kunden 2019 abgerechnet. Die Stadt erhält die Werte im Sommer 2019 und setzt aufgrund dieser Werte die Schmutzwassergebühr für das Jahr 2020 fest.

Wasserschwundmengen (z. B. Gartenbewässerung)
Für Wassermengen, die auf dem Grundstück verbraucht oder zurückgehalten werden und nicht dem öffentlichen Kanal zugeführt werden, sind auf schriftlichen Antrag keine Abwassergebühren zu bezahlen. Der Nachweis der Wasserschwundmengen obliegt dem Gebührenpflichtigen. Dazu ist erforderlich, dass ein Wasserzähler fest eingebaut wird. Der Wasserzähler muss messrichtig funktionieren und geeicht sein und nach Ablauf der Eichfrist (also mind. alle 6 Jahre) ersetzt werden. Es wird daher empfohlen, im Vorfeld die Kosten für den Zähler im Verhältnis zur möglichen Einsparung zu vergleichen.

Der erstmalige Einbau und in den folgenden Jahren der Ersatz des Wasserzählers ist beim Fachbereich Finanz Service - Steuern und Gebühren - schriftlich oder per E-Mail unter Beifügung von Fotos, aus denen

  • die Lage des eingebauten Zählers in seiner Umgebung,
  • das Eichdatum,
  • Zählerstand und
  • die Zählernummer

ersichtlich sind, anzuzeigen. Die Stadt behält sich vor, den ordnungsgemäßen Einbau und die Eichung zu kontrollieren.

Die sogenannten Wasserschwundmengen sind bis zum 31.03 des dem Verbrauchsjahr folgenden Jahr schriftlich oder per Email unter Beifügung von Fotos, aus denen

  • die Zählernummer,
  • der Zählerstand und
  • das Eichdatum

ersichtlich sind, dem Fachbereich Finanz Service - Steuern und Gebühren - bekannt zu geben. Nach Ablauf dieses Datums findet eine Berücksichtigung von Wasserschwundmengen nicht mehr statt (Ausschlussfrist).

Da die Basis für die Schmutzwasserberechnung die Frischwassermenge ist, die 2 Jahre vor dem Veranlagungszeitraum bezogen worden ist, wird die für das Bezugsjahr gemeldete Wasserschwundmenge auch erst zwei Jahre später bei der Schmutzwasserberechnung berücksichtigt. Beispiel: Bei der Neuinstallation eines Zählers im Jahr 2018 entsteht die Gebührenersparnis im Jahr 2020. Die Berechnungsgrundlage für die Abwassergebühr bildet der Frischwasserbrauch des Vorvorjahres abzüglich der Wasserschwundmenge des gleichen Verbrauchsjahres.

Die Befüllung eines Schwimmbeckens jeglicher Art ist vom Frischwasser-Abzug grundsätzlich ausgeschlossen, weil es als Schmutzwasser zu entsorgen ist. Das Wasser wird durch Gebrauch bzw. Benutzung in seinen Eigenschaften verändert und ist daher im Rahmen der Abwasserüberlassungspflicht der öffentlichen Abwasseranlage zuzuführen. Das Beckenwasser wird regelmäßig unter anderem mit Zusatzstoffen wie z.B. Chlor versetzt und darf nicht zur Garten- bzw. Grünanlagenbewässerung eingesetzt werden, weil dieses als eine gesetzeswidrige Schmutzwasserbeseitigung anzusehen ist.

Niederschlagsabwassergebühr
Die Gebühr wird nach der bebauten und befestigten Fläche (m²) eines Grundstücks berechnet. Berücksichtig werden die Flächen, von denen das Niederschlagswasser der Abwasseranlage zugeführt wird. Sofern Niederschlagswasser auf dem Grundstück versickert, kann dies zu einer Ermäßigung der Niederschlagsabwassergebühren führen. Bevor Sie Baumaßnahmen (z. B. Entsiegelung von Flächen, Anlegung einer Mulde oder eines Teiches) durchführen besprechen Sie die Maßnahme bitte mit der Stadtentwässerung Kamen (Tel.: 02307 / 148-2950).

Die Festsetzung der Abwassergebühren erfolgt durch Bescheid Anfang / Mitte Januar.

 

Gebühren

 

Benötigte Unterlagen

Für den Zwischenzähler:

pdfMitteilung Einbau Zwischenzähler

Alle weiteren erhalten Sie über die Stadtentwässerung Kamen

 

Weitere Formulare:

pdfErklärung zur Grundstücksentwässerung
pdfÄnderung Grundstückentwässerung

 

Rechtsgrundlagen

 

Anmeldung des Wohnsitzes

Ansprechpartner/in

Wenn Sie in Kamen eine neue Wohnung bezogen haben, müssen Sie sich innerhalb von zwei Wochen nach dem Einzug im Bürgerbüro der Stadt Kamen anmelden. Diese Verpflichtung gilt sowohl bei einem Zuzug aus einer anderen Stadt oder dem Ausland, als auch bei einem Umzug innerhalb der Stadt Kamen. Eine vorzeitige Anmeldung ist nicht möglich, da Ausweis- und Fahrzeugpapiere nicht im Vorhinein geändert werden können.
Die Anmeldung muss durch Sie persönlich oder durch Vorsprache eines schriftlich bevollmächtigten Vertreters vorgenommen werden.
Eine schriftliche Anmeldung ist nicht möglich.
Bei Familien genügt es, wenn einer der Meldepflichtigen vorspricht.
Im Bürgerbüro wird bei Ihrer Anmeldung der Meldeschein von der Sachbearbeiterin / dem Sachbearbeiter direkt am PC ausgefüllt und ausgedruckt. Nach Überprüfung der Daten muss dieser nur noch von Ihnen unterschrieben werden.

Zur Anmeldung bringen Sie bitte die Ausweisdokumente (Personalausweise, Reisepässe und Kinderreisepässe) aller Personen mit, die in die Wohnung einziehen. Neu ist seit dem 01.11.2015 die Vorlage einer vom Wohnungsgeber ausgestellten schriftlichen Bestätigung über den erfolgten Wohnungseinzug (pdfWohnungsgeberbestätigung).

Wohnungsgeber ist, wer einer anderen Person einen oder mehrere Räume zur Benutzung überlässt. In der Regel ist das der Eigentümer oder von ihm beauftragte Personen ( z. B. Wohnungsverwaltungen ). Aber auch Mieter, die untervermieten, sind als Wohnungsgeber künftig verpflichtet, den Einzug oder den Auszug schriftlich mit Unterschrift zu bestätigen; ebenso wie Eigentümer von selbst genutztem Wohnraum. 

Die Wohnungsgeberbestätigung ist von der meldepflichtigen Person bei der Meldebehörde vorzulegen. Die Vorlage des Mietvertrages ist nicht ausreichend.

Die Bestätigung muss folgende Daten enthalten:

  • Name und Anschrift des Wohnungsgebers und falls dieser nicht gleichzeitig Eigentümer ist, auch dessen Name und Anschrift.
  • Information, ob es sich um einen Aus- oder Einzug handelt, mit entsprechendem Datum.
  • Postalische Anschrift der Wohnung mit konkreter Lage innerhalb des Gebäudes (z.B. 1 OG, links).
  • Namen aller Personen, die in die Wohnung einziehen.

Hierfür können Sie das Formular „Wohnungsgeberbestätigung“ verwenden. Sie finden den Vordruck als PDF-Datei in unserem Formularbereich. Die Wohnungsgeberbestätigung erhalten Sie selbstverständlich auch in gedruckter Form im Bürgerbüro.    

Soll die Anmeldung von einer bevollmächtigten Person durchgeführt werden, müssen darüber hinaus noch folgende Unterlagen vorgelegt werden:

  • vollständig ausgefüllter und von der/den meldepflichtigen Person/en eigenhändig unterzeichnete/r Meldeschein/e ( siehe Formularbereich)
  • schriftliche Vollmacht
  • Personalausweis der bevollmächtigten Person

Die Änderung der Adresse im Kraftfahrzeugschein bzw. in der Zulassungsbescheinigung Teil I erfolgt bei Umzügen innerhalb des Kreises Unna gegen eine Gebühr von 10,80 €.

Besonderheiten:

Für Personen, für die ein Pfleger oder Betreuer mit dem Aufgabenbereich "Aufenthaltsbestimmung" bestellt ist, obliegt die Meldepflicht dem Pfleger oder Betreuer.

Die Geburt eines Kindes wird automatisch durch das Geburtsstandesamt übermittelt.
Eine Anmeldung ist nur erforderlich, wenn das Kind in eine andere als die Wohnung der Eltern oder der Mutter aufgenommen wird.

Gebühren

  • Gebühren fallen bei einer fristgerechten Anmeldung nicht an.
    Bei verspäteter Anmeldung kann ein Verwarnungs- oder Bußgeld erhoben werden.

Benötigte Unterlagen

  • Personalausweis / Reisepass /  Kinderreisepass der zuziehenden Person(en)
  • Sollten keine Ausweispapiere vorhanden sein, ist die Vorlage der Geburtsurkunde erforderlich.
  • Wohnungsgeberbestätigung
  • Ggf. Zulassungsbescheinigung I

Rechtsgrundlagen

Anzeige einer Ordnungswidrigkeit (Verkehr)

Archivgut - Einsicht

Asylbewerber

Hier finden Sie Ihren Ansprechpartner

Asylbewerber erhalten, was sie für das tägliche Leben brauchen: Das Asylbewerberleistungsgesetz (AsylbLG) regelt ihre Versorgung. Es gilt für Asylbewerber, Ausreisepflichtige (z. B. Inhaber von Duldungen) und für andere Ausländer die sich nur vorübergehend in Deutschland aufhalten dürfen.

Folgende Leistungen sind vorgesehen:
Grundleistungen für Ernährung, Unterkunft, Heizung, Kleidung, Gesundheits- und Körperpflege, Gebrauchs- und Verbrauchsgüter im Haushalt.
Taschengeld für persönliche Bedürfnisse im Alltag.
Leistungen bei Krankheit, Schwangerschaft und Geburt.
Bei besonderen Umständen auch weitere Leistungen, die vom Einzelfall abhängen.

Rechtsgrundlagen:
Asylbewerberleistungsgesetz 

 

Ausbildung

Auszug aus dem Bundeszentralregister

Ansprechpartner/in

 

Das Bundeszentralrgeister wird beim Bundesamt für Justiz in Bonn geführt.
Wer ein Führungszeugnis, beispielsweise für die Erteilung einer gewerberechtlichen Erlaubnis, benötigt, muß dies persönlich an seinem Wohnort beantragen. 

Gebühren

  • 13,- € je Antrag

Benötigte Unterlagen

  • Identitätsnachweis, wie Personalausweis oder Reisepaß
  • Gegebenenfalls Anschrift und Verwendungszweck der Behörde, sofern das Führungszeugnis bei einer Behörde vorzulegen ist

Rechtsgrundlagen

Erziehungsberatung

Der Allgemeine Soziale Dienst des Jugendamts (ASD) berät Familien. Der ASD hat darüber hinaus Kontakte zu entsprechenden Beratungsstellen und übernimmt eine Vermittlerfunktion.

Manchmal benötigen Eltern bei Sorgen und Problemen mit ihren Kindern nur einen Rat. Die Situation in der Familie kann aber auch so verfahren sein, dass Familien alleine nicht mehr weiter wissen. Der ASD vermittelt in Konfliktsituationen, berät professionell bei Erziehungsproblemen sowie in familienrechtlichen Verfahren. Darüber hinaus  informiert der ASD über weitergehende passgenaue Hilfen zur Erziehung oder psychologische Unterstützungsmöglichkeiten. Bei Bedarf wird an entsprechende Beratungsstellen weitervermittelt.

Krise

Der Allgemeine Soziale Dienst des Jugendamts (ASD)  ist eine zentrale Anlaufstelle für Kinder, Jugendliche und Familien in Krisen-, Not- und Belastungssituationen.

Der ASD versucht mit allen Beteiligten eine geeignete Lösung zu erarbeiten. Im Einzelfall arbeitet der ASD eng mit verschiedenen Kooperationspartnern zusammen, um Hilfsangebote vor Ort passgenau zu gestalten. Krisensituationen können in einem Zusammenspiel aller Beteiligten positiv gelöst werden.

Trennung und Scheidung

Der Allgemeine Soziale Dienst des Jugendamts (ASD)  berät in Fragen von Trennung und Scheidung und versucht, gemeinsam mit den getrennt lebenden Elternteilen ein einvernehmliches und kindgerechtes Konzept in Bezug auf eine Umgangs- und Sorgeregelung zu entwickeln.

Bei Trennung oder Scheidung kriselt es in Familien. Der ASD bietet Beratung bei Fragen zum Umgangs- und Sorgerecht an. Ziel soll sein, die Bedürfnisse des Kindes in den Mittelpunkt zu stellen. Der ASD beteiligt sich auch an den Verfahren vor dem Familiengericht.