Cyberangriff bei den GSW: Abschläge können zum 01. Juli nicht eingezogen werden
01.07.2026
Interne Systeme vorsorglich vom Netz genommen
Kamen (GSW). Nach dem Cyberangriff auf die Gemeinschaftsstadtwerke Kamen, Bönen, Bergkamen läuft die Aufarbeitung des Vorfalls weiter auf Hochtouren. Gemeinsam mit externen IT-Sicherheitsexperten sowie dem eingeschalteten Landeskriminalamt wurden bereits alle notwendigen Vorsichtsmaßnahmen getroffen. So wurden alle internen Systeme und Applikationen vorsorglich vom Netz genommen. Das hat Auswirkungen auf die Kundinnen und Kunden der GSW.
So können die regulären Abschläge zum 01. Juli 2026 nicht wie gewohnt vom Konto eingezogen werden. Kundinnen und Kunden können ihre Abschläge unter Angabe des Namens, der Kundennummer und Rechnungseinheit überweisen. Diese Angaben sowie die Bankverbindung der GSW können der letzten Abrechnung oder der Vertragsbestätigung entnommen werden. Nicht überwiesene Abschläge werden zu einem späteren Zeitpunkt, wenn Einzüge wieder möglich sind, von den GSW eingezogen.
Den GSW ist bewusst, dass die Kunden im Zusammenhang mit dem Cyberangriff viele Fragen haben. Die Kundencenter sind zu den gewohnten Zeiten geöffnet. Alle Anliegen können dort ausschließlich aufgenommen werden. Eine Aufarbeitung findet zu einem späteren Zeitpunkt statt. Da die internen Systeme vom Netz genommen worden sind, ist die Erreichbarkeit per Telefon und E-Mail aktuell gestört. Die wichtigsten Fragen und aktuell möglichen Antworten sind auf der Webseite der GSW zu finden.
In den GSW-Bädern ist bargeldlose Bezahlung aktuell nicht möglich. Dies gilt auch für die Gastronomie in allen drei Einrichtungen. Im Häupenbad und Sesekebad wird eine reduzierte Variante der Speisekarte angeboten.
Die GSW halten ihre Kunden über die weiteren Entwicklungen auf ihrer Internetseite, in den Kundencentern sowie in den sozialen Medien auf dem Laufenden.
