Neuer Containerkomplex verbessert Abläufe an Feuer- und Rettungswache
20.08.2026 - aktualisiert am 20.08.2026 - 14:03
Kamen. Mehr Platz für die Verwaltung und zugleich bessere Bedingungen für die Wachmannschaft: An der Hauptfeuer- und Rettungswache Mersch hat die Stadt Kamen einen neuen Containerkomplex in Betrieb genommen. Mit der Anlage wird der Standort räumlich neu geordnet. Davon profitieren sowohl die Verwaltung des Fachbereichs 37 Feuerwehr und Rettungsdienst als auch die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter im Wach- und Einsatzdienst.
Der neue Komplex hat eine Grundfläche von 27 mal 9 Metern und bietet damit auf rund 240 Quadratmetern Platz für acht Büroräume, einen Konferenzraum sowie eine Toilettenanlage. In diese Räume zieht der überwiegende Teil der Verwaltung des Fachbereichs 37 ein.
Der Umzug schafft zugleich Platz im bestehenden Gebäude der Feuer- und Rettungswache: Die Räume, die dort bislang von der Verwaltung genutzt wurden, stehen künftig als Schlaf- und Aufenthaltsbereiche für die Wachmannschaft zur Verfügung. Damit verbessert die Stadt die Unterbringung der Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter, die bislang teilweise behelfsmäßig in älteren Containern auf der Rückseite der Wache untergebracht waren. Diese Container waren aufgrund ihres Alters und ihrer Abnutzung erneuerungsbedürftig.
Die notwendige Erneuerung wurde so mit einer grundsätzlichen Optimierung der räumlichen Abläufe verbunden. Zugleich setzt die Stadt damit Vorgaben aus den Bedarfsplanungen für Feuerwehr und Rettungsdienst um. Insbesondere lassen sich die Wege zwischen den Aufenthalts- und Ruheräumen der Wachmannschaft und den Einsatzfahrzeugen deutlich verkürzen.
„Wir haben den notwendigen Austausch der bisherigen Container zum Anlass genommen, die räumliche Organisation an der Hauptwache insgesamt weiterzuentwickeln“, erklärt Christopher Lindermann, Leiter des Fachbereichs Feuerwehr und Rettungsdienst. „Durch den Umzug der Verwaltung können wir die bisherigen Büroräume innerhalb der Wache für die Wachmannschaft nutzen. Das verbessert die Unterbringung und sorgt zugleich für deutlich günstigere Laufwege zu den Einsatzfahrzeugen.“
Auch die für Feuerwehr und Rettungsdienst zuständige Beigeordnete Hanna Schulze sieht in der Neuordnung einen wichtigen Schritt: „Eine leistungsfähige Feuerwehr und ein leistungsfähiger Rettungsdienst brauchen nicht nur moderne Fahrzeuge und eine gute technische Ausstattung, sondern auch räumliche Strukturen, die auf die täglichen Abläufe abgestimmt sind. Mit dem neuen Containerkomplex schaffen wir für die Verwaltung gute Arbeitsbedingungen und können gleichzeitig die Situation für die Wachmannschaft spürbar verbessern.“
Unabhängig davon bleibt die langfristige Entwicklung des Feuerwehrstandortes eine zentrale Aufgabe der Stadt. Der beschlossene Brandschutzbedarfsplan sieht perspektivisch einen Neubau der Feuer- und Rettungswache an einem anderen Standort vor. „Diese Zukunftsperspektive verlieren wir nicht aus dem Blick“, unterstreicht Bürgermeisterin Elke Kappen. „Ein moderner und leistungsfähiger Feuerwehr- und Rettungsdienststandort ist eine wichtige Investition in die Sicherheit unserer Stadt. Bis dahin sorgen wir dafür, dass die Bedingungen an der bestehenden Wache so gut wie möglich an die heutigen Anforderungen angepasst werden.“
