Fehlende Niederschläge lassen Stadtbäume dursten
05.08.2026 - aktualisiert am 05.08.2026 - 13:03
Die Stadt Kamen bittet die Bürgerinnen und Bürger um Unterstützung: Die geringen Niederschlagsmengen der letzten Wochen setzen vielen Bäumen zu. Gerade Straßenbäume, die neben der direkten Sonneneinwirkung noch zusätzlich die Wärmestrahlung von aufgeheiztem Asphalt und Gebäuden aushalten müssen, geraten bei ausbleibendem Regen schnell in Stress. Noch stärker betroffen sind junge Bäume in ihrer Wachstumsphase. Hier hilft jede Gießkanne Wasser.
Die Stadt hat bereits vor Wochen mit der Wässerung begonnen, um möglichst viele Bäume über die trockenen Wochen zu bringen: Bei einem Bestand von deutlich über 8.000 Stadtbäumen lassen sich jedoch längst nicht alle ausreichend bewässern. Vor allem junge Bäume freuen sich über eine zusätzliche Dusche, denn sie verfügen noch nicht über tiefreichende Wurzeln, um an die Feuchtigkeit in tieferen Bodenschichten heran zu kommen. Das fehlende Wasser kann zu erheblichen Vitalitätseinbußen führen, im schlimmsten Fall auch zum Absterben eines Baumes.
Entsprechend dankbar sind die Bäume in diesen Tagen für jede Gießkanne Wasser. Dabei ist es gar nicht nötig, „seinen“ Straßenbaum jeden Tag zu gießen. Zweimal die Woche reicht völlig aus, dann aber möglichst reichlich (fünf bis sechs Gartengießkannen). Die Wassergabe sollte übrigens über die gesamte Baumscheibe verteilt und nicht direkt an den Stamm gegossen werden. Wenn verfügbar, sollte man natürlich zuerst auf aufgefangenes Oberflächenwasser, zum Beispiel von Dachabläufen oder Regentonnen, zurückgreifen.
„Jede Wassergabe hilft unseren Bäumen, möglichst unbeschadet durch die trockene Jahreszeit zu kommen. Und wie wichtig die Bäume für das Stadtklima sind, weiß jeder, der sommertags schon mal im Schatten eines Baumes gesessen hat“, so Karsten Harrach vom Umweltbereich der Stadt Kamen.
