Gelebte Städtepartnerschaft: Schüleraustausch mit Montreuil-Juigné endete mit vielen Eindrücken
27.03.2026 - aktualisiert am 27.03.2026 - 12:28
Kamen. Eine Woche voller Begegnungen, gemeinsamer Erlebnisse und neuer Perspektiven liegt hinter den Schülerinnen und Schülern aus Kamens französischer Partnerstadt Montreuil-Juigné und des Städtischen Gymnasiums. Nach abwechslungsreichen Tagen in Kamen und der Region sind die französischen Gäste inzwischen wieder in ihre Heimat zurückgekehrt.
Der Austausch bot den Jugendlichen ein vielseitiges Programm, bei dem das Miteinander und das gegenseitige Kennenlernen im Mittelpunkt standen. Nach der Ankunft am Donnerstagabend startete die Besuchswoche am Freitag mit einem gemeinsamen Frühstück und einem „Kamen-Tag“. Bei einer Stadtrallye erkundeten die Schülerinnen und Schüler die Stadt, nahmen am Unterricht teil, aßen gemeinsam zu Mittag und verbrachten den Nachmittag mit sportlichen Aktivitäten.
Das Wochenende in den Gastfamilien bot den französischen Jugendlichen die Gelegenheit, den Alltag in Deutschland aus nächster Nähe kennenzulernen. Gerade diese persönlichen Begegnungen machten den Austausch für viele zu einer besonders wertvollen Erfahrung und stärkten die Verbindungen zwischen den jungen Menschen beider Länder.
Auch in den darauffolgenden Tagen warteten zahlreiche Höhepunkte auf die Gruppe. Auf dem Programm standen ein gemeinsamer Ausflug ins GAME HOUSE nach Dortmund, ein Besuch in Köln mit Stadtbesichtigung sowie die Besichtigung einer historischen Zivilschutzanlage aus der Zeit des Kalten Krieges. Dieser Programmpunkt machte deutlich, wie wichtig Frieden, Verständigung und europäische Freundschaft heute sind. Mit dem Besuch von „Phoenix des Lumières“ in Dortmund erlebten die Jugendlichen zudem ein weiteres kulturelles Highlight.
Ein besonderer Moment der Austauschreise war der Empfang im Kamener Rathaus. Dort begrüßte Bürgermeisterin Elke Kappen die Schülerinnen und Schüler und hob die Bedeutung solcher Begegnungen für die Städtepartnerschaft und den europäischen Gedanken hervor. „Solche Austausche sind von unschätzbarem Wert, weil sie junge Menschen zusammenbringen, Vorurteile abbauen und echte Freundschaften entstehen lassen. Gerade in dieser Zeit ist es wichtiger denn je, Europa durch persönliche Begegnungen mit Leben zu füllen“, betonte die Bürgermeisterin.
Zum Abschluss der Woche standen noch eine Orgelbesichtigung in der katholischen Kirche Heilige Familie, die Teilnahme am Unterricht sowie ein gemeinsamer Abschiedsabend auf dem Programm. Damit endete eine intensive Woche, die den Jugendlichen viele gemeinsame Erinnerungen und bleibende Eindrücke mit auf den Weg gab.
Der Austausch zwischen Kamen und Montreuil-Juigné hat einmal mehr gezeigt, wie lebendig Städtepartnerschaft sein kann: durch Offenheit, gemeinsames Erleben und den Mut, aufeinander zuzugehen. Für die beteiligten Schülerinnen und Schüler war der Besuch damit weit mehr als ein fester Programmpunkt im Schuljahr — er war ein Stück gelebtes Europa.
