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Neubau: Flohkiste soll vorübergehend in den Hemsack ziehen

Neubau: Flohkiste soll vorübergehend in den Hemsack ziehen

Kamen. Das Domizil der AWO-KiTa Flohkiste am Schwesterngang soll an gleicher Stelle durch ein neues Gebäude ersetzt werden. Damit dieses errichtet werden kann, wird die KiTa vorübergehend in eine mobile Containeranlage in den Hemsack umziehen. Die Stadt Kamen will die Kosten, die nicht über die Refinanzierung durch das Landesjugendamt gedeckt sind, übernehmen. Stimmt der Jugendhilfeausschuss in seiner Sitzung am Dienstag, 9. März, zu, steht dem Umzug nichts im Wege.

Rund 400.000 Euro hat die Stadt für das Projekt bereits im aktuellen Haushaltsjahr eingeplant. Mit diesem Geld will sie der AWO als Träger der KiTA die nicht durch die Mietkostenpauschale gedeckten Mietkosten für die Container sowie unter anderem die Auf- und Abbaukosten erstatten. Der Neubau wird notwendig, weil ein Teil-Standort der fünfzügigen KiTa aufgrund von Mängeln im Baugrund abgerissen werden mussten. Die Gruppe, die in dem Anbau untergebracht war, wird derzeit im Mehrzweckraum des Hauptgebäudes betreut. Für Bürgermeisterin und Jugenddezernentin Elke Kappen ein Zustand, den sie möglichst bald ändern möchte: „Die Kita braucht dringend mehr Platz.“ Umso erfreuter ist sie, dass die AWO einen Investor gefunden hat, der auf dem Gelände einen Neubau errichten möchte. „Im Erdgeschoss soll die Kita untergebracht werden, in den darüber liegenden Etagen Wohnraum“, schildert Fachbereichsleiter und Jugendamtsleiter Johannes Gibbels.

Während der Bauphase werden die Kinder voraussichtlich ab dem kommenden Kindergartenjahr auf einem Grundstück im Hemsack untergebracht – fußläufig vom Schwesterngang und auf dem ehemaligen Gelände des Hundevereins unweit der Reitsporthalle gelegen. Die Standards am Übergangsstandort sind hoch: „Die Container sind unter pädagogischen Gesichtspunkten sehr gut ausgestattet. Die Kinder haben dort mehr als Platz als aktuell“, berichtet Gibbels.

Foto: C. Volkmer / Archiv WebComArt