Stadt Kamen - Pressemitteilungen

Gießkannenspende auf dem Friedhof Mitte - Gießen bis die Gräber blühen

Gießkannen sind Mangelware auf den Friedhöfen der Stadt und das liegt nicht an den fehlenden finanziellen Mitteln der Kommune. Denn eine Gießkanne ist schnell von "Langfingern" um die Ecke gebracht. Das soll sich ändern, denn das Bestattungshaus Schäfer-Kretschmer hat jetzt eine aus feuerverzinktem Stahl gebaute Gießkannenstation an den Friedhof Kamen-Mitte übergeben. "Wir wollen damit gerade älteren Menschen helfen, die sich ihre sperrigen Gießkannen nicht mehr von zu Hause mitbringen müssen und sich an der neuen Station und ihren sechs Gießkannen bedienen können", so Geschäftsführer Klaus Schäfer vom Bestattungshaus Schäfer-Kretschmer an der Oststraße in Kamen bei der offiziellen Übergabe der Station an die Stadt, für die Christian Robbert, Mitarbeiter der Friedhofsverwaltung, die Spende vor Ort entgegennahm.

Der Clou an der Station: Die Gießkannen sind mit einem Pfandschloss befestigt, für 50 Cent, einen oder zwei Euro können sie wie bei einem Einkaufswagen entfernt werden und ihrer eigentlichen Bestimmung zugeführt werden - Wasser über die Pflanzen auf den Gräbern gießen. Nach dem Gebrauch kommen die Kannen dann wieder zurück an die Station und können vom nächsten Friedhofsbesucher ausgeliehen werden. So stehen immer genügend Gießmöglichkeiten zur Verfügung und die "Langfinger" gehen leer aus.

Foto Gießkannenspende Schäfer