Stadt Kamen - Pressemitteilungen

Bäume dursten bei anhaltender Trockenheit

Kamen. Das insgesamt niederschlagsarme Frühjahr und die zuletzt sehr heißen Tage zeigen Wirkung: Viele Bäume bekommen gelblich-braunes Laub und werfen teilweise Blätter ab, weil ihnen das Wasser fehlt. Gerade Straßenbäume, die neben der direkten Sonneneinwirkung noch zusätzlich die Wärmestrahlung von aufgeheizten Fahrbahnoberflächen und Gebäuden aushalten müssen, kommen bei ausbleibendem Regen schneller in eine Stresssituation.

Die Stadt Kamen ist zwar bemüht, möglichst viel öffentliches Grün und viele Bäume mit dem frischen Nass zu versorgen und so über die trockenen Wochen zu bringen, allerdings kann sie bei einem Bestand von deutlich über 8.000 Stadtbäumen längst nicht alle bewässern.

Daher bittet Karsten Harrach vom Fachbereich Planung, Bauen, Umwelt die Bürger und Bürgerinnen um Unterstützung: „Die Straßenbäume – insbesondere die noch jungen – sind in diesen Tagen für jede Gießkanne Wasser dankbar. Dabei ist es gar nicht nötig, „seinen“ Straßenbaum jeden Tag zu gießen. Zweimal die Woche reicht aus, dann aber möglichst reichlich (5-6 Gartengießkannen).“ Die Wassergabe sollte übrigens über die gesamte Baumscheibe verteilt und nicht direkt an den Stamm gegossen werden. Wenn verfügbar, sollte man natürlich zuerst auf aufgefangenes Oberflächenwasser, zum Beispiel von Dachabläufen, zurückgreifen – das wird in diesen Tagen aber ohnehin rar sein.

„Das Wässern eines Baumes wäre eine kleine Geste mit großer Wirkung“, meint Harrach. „Jede Wassergabe hilft unseren Bäumen, möglichst unbeschadet durch die trockene Jahreszeit zu kommen. Und wie wichtig die Bäume für das Stadtklima sind, weiß jeder, der sommertags schon mal im Schatten eines Baumes gesessen hat.“