Stadt Kamen - Pressemitteilungen

Zuschuss verlängert: 10.000 Euro jährlich für die Familienbande

Kamen. Die Stadt Kamen möchte weiterhin langfristig das Projekt Mehrgenerationenhaus der Familienbande e.V. zu unterstützen: Wie Bürgermeisterin und Jugenddezernentin Elke Kappen dem Jugendhilfeausschuss (JHA) in seiner Sitzung am Dienstag mitteilte, beabsichtigt die Verwaltung, für das Bundesprojekt auch in Zukunft den kommunalen Eigenanteil in Höhe von 10.000 Euro in den Haushalt 2021 und die Folgejahre einzustellen. Die Zusage ist notwendig, damit auch das Bundesfamilienministerium seinen Zuschuss im Jahr 2021 und in den Folgejahren (Projektdauer 2021-2028) bewilligen kann. Dies waren bis 2019 30.000 Euro Bundesmittel pro Jahr. Ab dem Jahr 2020 hat der Bund den Betrag auf 40.000 Euro angehoben unter Beibehaltung des kommunalen Anteiles, so dass das Mehrgenerationenhaus der Familienbande mit seiner Arbeit dieses Jahr 10.000 Euro zusätzlich zur Verfügung hat. Zusammen mit dem Zuschuss der Stadt Kamen ergibt sich hierdurch ein Förderbetrag von insgesamt 50.000 Euro jährlich.
Bürgermeisterin Elke Kappen lobte in der Sitzung die generationenübergreifende Arbeit der Familienbande. Das Haus leiste einen wichtigen Beitrag zur Familienbildung unabhängig von Alter und Herkunft der Besucherinnen und Besucher. In der Umsetzung des städtischen Präventionskonzeptes sei dies ein wichtiger Baustein neben den weiteren Angeboten der unterschiedlichen Familienzentren anderer Träger - gerade auch in den Stadtteilen -, den vielfältigen sonstigen Beratungsangeboten und der städtischen Villa FIB. Ausschussmitglied Alexandra Bartosch (SPD) lobte in der Sitzung die gute Kooperation im Rahmen des Präventionskonzeptes sowie die ausgezeichnete Konzeption des Mehrgenerationenhauses: „Wir unterstützen gerne das Mehrgenerationenhaus in unserer Stadt. Das Geld ist sehr gut angelegt.“ Bartosch sagte für ihre Fraktion die Unterstützung der Haushaltsposition zu. Die übrigen Ausschussmitglieder teilten diese Einschätzung uneingeschränkt. Die Verwaltung wird im Rahmen des Förderantrags den kommunalen Eigenanteil vorbehaltlich der Haushaltsgenehmigung zusagen.