Stadt Kamen - Pressemitteilungen

Präventionskonzept "Gemeinsam stark" überzeugt - breite Zustimmung im Jugendhilfeausschuss

Kamen, 29.06.2018, Pressemitteilung 122/18;

Kamen. Nach einem gut einjährigen Arbeitsprozess wurde das kommunale Präventionskonzept für die Stadt Kamen Mitte der Woche einstimmig im Jugendhilfeausschuss beschlossen. Unter dem Motto „Gemeinsam stark!“ schafft das Konzept einen Rahmen für die vielfältigen lokalen Präventionsangebote und deren Weiterentwicklung. Im Mittelpunkt stehen dabei stets die Kinder, Jugendlichen und Familien der Stadt Kamen. Für sie sollen Bedingungen geschaffen und Angebote entwickelt werden, die für alle ein gutes und erfolgreiches Aufwachsen ermöglichen. Grenzen zwischen einzelnen Institutionen – z.B. Schulen, Kindertageseinrichtungen, Beratungsstellen, Arbeitsagentur, Jugendamt – werden überwunden, um dem Leitgedanken des Präventionskonzepts zu folgen: „Vom Kind aus denken!“

Das Motto „Gemeinsam stark“ wurde dabei nicht nur durch die vielfältigen Partnerschaften zwischen einzelnen Einrichtungen, sondern in der gemeinsamen Arbeit an dem nun vorliegenden Präventionskonzept gelebt. Viele unterschiedliche Beteiligte haben mitgewirkt und Hand in Hand gearbeitet: Kindertageseinrichtungen, Schulen, Beratungsstellen, Sport, Arbeitsverwaltung, Kirchen und Jugendverbände. Auch politisch war die Beteiligung breit aufgestellt, Vertreter/-innen der einzelnen Fraktionen haben den Arbeitsprozess über ein Jahr begleitet und gemeinsam mit den Vertreter/-innen und den Einrichtungen und der Stadtverwaltung begleitet.

Die große Beteiligung ebenso wie die Ergebnisse des kommunalen Präventionskonzeptes haben auch die politischen Vertreter parteiübergreifend überzeugt. Beindruckt von der Organisation, den umfangreichen Beteiligungsmöglichkeiten und den erzielten Ergebnissen äußerte sich Ralf Eisenhardt (CDU): „Wir haben da sehr gerne mitgearbeitet, weil das schon eine besondere Arbeit ist, die bei diesem Präventionskonzepts geleistet wurde. Es ist neuartig gewesen, dass wir in dieser Form so zusammen-gearbeitet haben. Das gefällt mir sehr gut. Was mir aber auch im Endprodukt sehr gut gefällt, sind die formulierten Ziele. Ich glaube schon, dass das Konzept wirklich gut geeignet ist, auch nachhaltig zu wirken.“ Dem stimmt auch Anke Dörlemann für die Fraktion BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN zu und lobt besonders die gute Zusammenarbeit: „Was mir sehr gut gefallen hat, war der Austausch in den Workshops. Weil wir aus völlig unterschiedlichen Perspektiven auf eine Sache geschaut haben.“

Elke Kappen, als Jugenddezernentin der Stadt und verantwortlich für das kommunale Präventionskonzept, freut sich besonders über die gute, auch parteiübergreifende, Zusammenarbeit: „Wir haben hier ein wunderbares Beispiel, wie man ein Konzept auch gemeinsam umsetzen kann. Fachpraxis, Politik und Verwaltung Hand in Hand. Wir haben das überfraktionell begleiten lassen. Weil ich glaube, dass es für ein Präventionskonzept sehr wichtig ist, dass wir eine breite politische Beteiligung haben. Dass auch Politik hinter dem Konzept stehen kann, weil wir eben auch gemeinsam daran gearbeitet haben. Das Präventionskonzept ist eine gemeinsame Arbeitsleistung von allen, die daran beteiligt waren.“

Das Präventionskonzept bietet einen Überblick über aktuelle Angebote und Strukturen, beschreibt die vielen Einrichtungen, Institutionen und Verbände und beinhaltet konkrete Pläne, wie die Rahmenbedingungen und Angebote für Kinder, Jugendliche und Familien in Kamen weiter verbessert werden sollen. Nach der offiziellen Verabschiedung im Jugendhilfeausschuss haben alle Interessierten am 10. Juli, ab 16.30 Uhr die Gelegenheit, im Rahmen einer öffentlichen Abschlussveranstaltung in der Kamener Stadthalle mehr über die Inhalte des kommunalen Präventionskonzept für die Stadt Kamen zu erfahren.